19. Mai 2006

Begriffe im Internetmarketing

Autoresponder

Programm für die automatische Beantwortung von E-Mails. Die programmierten Standardantworten werden zum Beispiel für die Bestätigung einer Bestellung und für den Versand von angeforderten Standarddokumenten wie Preislisten, Produktespezifikationen eingesetzt.

Bounce Rate

Prozentsatz der E-Mails, die aufgrund von unkorrekten Adressen nicht zustellbar sind und an den Server zurück geschickt werden.

Browser

Programm zur Interpretation von Internetcodes. Ursprünglich wurde vor allem der HTML-Code interpretiert. Aktuelle Browser wie Netscape 6.x, Opera 5.x und Internet Explorer 6.x können mittlerweile auch weitere Codes wie XML, VRML, Java, Java Script, Flash usw. direkt oder mit Hilfe von Plug-ins interpretieren und ausführen.

Click Rate

Kennziffer für die Messung des Werbeerfolgs eines Banners. Zeigt an, wie viele Besucher einer Website den Banner anklicken.

CMS (Content Management System)

Das CMS erlaubt anhand vorgefertigter Eingabemasken Inhalte auf einer Website effizient und zeitnah zu verwalten. Für die Eingabe von Texten und Assets (Bild, Ton usw.) sind weder Grafik- noch Programmierkenntnisse nötig. Das System gewährleistet Freigabeprozesse, Datenverwaltung und Designrichtlinien.

E-Mail-Client

Programm zum Empfangen, Bearbeiten und Versenden von E-Mails über einen Mailserver.

Hit

Einheit für Zugriffe auf eine Homepage. Jeder Zugriff wird einzeln gezahlt und jedes einzelne Element einer Website erzeugt beim Aufruf der Seite einen Hit. Deshalb ist die Anzahl Hits kein genauer Indikator für die Anzahl Besucher einer Website.

HTML (HyperTextMarkupLanguage)

Standard-Programmiersprache im Internet, die vom Browser interpretiert wird. Obwohl eine Reihe weiterer Sprachen entwickelt und verbreitet werden, sind Websites in der Regel immer noch in dieser Ursprache des Internets aufgebaut und die weiteren Funktionen darin eingebettet. HTML erlaubt das Formatieren von Text, das Einbinden von Bildern und Hyperlinks sowie von weiteren Codes wie Java Script.

Hyperlink

Hyperlinks sind im Text eingebundene Verknüpfungen, die in der Regel farblich hervorgehoben und unterstrichen einen direkten Querverweis ermöglichen. Von einem Thema kann so direkt auf einen verwandten Artikel, eine Erklärung, eine Zusatzinformation oder eine andere Website verwiesen werden. Der Nutzer springt durch einfaches Klicken von Dokument zu Dokument.

Impression (auch Page Impression)

Einheit zum Messen der Anzahl Sichtkontakte. Sichtkontakt wird durch öffnen einer Site oder durch Vorwärts und Rückwärtsblättern erzeugt. Die Anzahl der Page Impressions dient als Kriterium für die Reichweitenanalyse von Online-Angeboten und als Grundlage für die Preisberechnung von Bannern.

Listserver

Server zur Verwaltung von Newsletters inkl. An-/ Abmeldung und Versand des Newsletters.

Livestreams

Datenstrom zur Auslieferung zeitrelevanter Daten. Nicht die korrekte Auslieferung jedes einzelnen Bits, sondern die Kontinuität der Datenabfolge steht im Vordergrund (z.B. für Bild und Ton).

Mailserver

Server (in der Regel bei einem Provider), der die E-Mails an einen Client ausliefert und E-Mails vom Client entgegennimmt, um sie dann an den Zielserver weiterzuleiten.

Meta Tag

Versteckte, also nicht auf dem Bildschirm sichtbare Informationen (Wörter in der ersten Programmierzeile einer Website), mit denen sich Suchmaschinen steuern und beeinflussen lassen.

mpeg-Files

Kompressionsstandard zur speichereffizienten Datenhaltung von Bewegtbildern und Tondokumenten.

Opt-in, Opt-out

Ausdrückliche Zustimmungs- respektive Ablehnungserklärung in Bezug auf den Empfang von Werbe- E-Mails im Rahmen des Erlaubnis- (Permission) Marketings. Die Zielpersonen haben die Möglichkeit (Option), sich in eine “Opt-in-Liste” eintragen zu lassen oder ihre E-Mail-Adresse aus der Verteilliste zu löschen (Optout).

Permission Marketing

Philosophie und zukunftsorientierter Ansatz im Bereich One-to-One-Marketing. Vor allem im Bereich E-Mail-Marketing (unerwünschte E-Mails) aktuell. Basiert auf dem Einverständnis der Zielperson, nur Werbung und Informationen zu erhalten, die sie auch wirklich erhalten möchte.

Personalisierte Website

Einige Websites erlauben eine individuelle Anpassung an die Bedürfnisse des Nutzers. Nach einer Identifikation durch ein Login oder ein Cookie können Interessengebiete oder bestimmte Inhalte ausgewählt werden. Beim nächsten Besuch werden nur diese relevanten Produkte oder Informationen angezeigt.

Plug-in

Zusatzprogramm zur Erweiterung von Browserfunktionalitäten. Diese meist kostenlosen Zusatzprogramme erlauben das Abrufen und Ausführen zusätzlicher in der Regel multimedialer Inhalte. So können Websites mit Animationen, Ton und bewegten Bildern ergänzt werden.

Privacy Disclaimer

Aussage über die Art und Weise, wie im Unternehmen mit persönlichen Daten wie E-Mail-Adressen usw. umgegangen wird.

Rich Media

Webinhalte, die über die konventionellen Formate und Sprachen wie HTML und gif hinausgehen, wie Flash, Shockwave, mpeg, Streaming Media.

Spam, Spamming

Massenversand von Werbe-E-Mails. Spams wirken in der Regel kontraproduktiv, da sie unerwünscht sind. Sie stehen in klarem Gegensatz zu Permission Marketing. Das Kürzel Spam ist dem Namen eines Dosenfleischprodukts entliehen (Spiced Porc and Ham).

Viral Marketing

Auch Virus-Marketing. Weiterverbreitung einer Werbebotschaft durch die User im Internet im Sinne von “Mund-zu-Mund-Propaganda”.

Weblog oder Blog

Einfach nutzbare Website, auf der jeder seine Gedanken veröffentlichen kann. Die meisten enthalten eine Mischung aus Kommentaren und tagebuchähnlichen Einträgen. Dank ihres interaktiven Charakters reagieren Weblogs schneller auf Trends oder bieten weiterführende Informationen sowie Enthüllungen zu bestimmten Themen. Ursprünglich von Privatpersonen benutzt, entdecken immer mehr Firmen und Organisationen dieses Medium als geeignete News und Austauschplattform.

Webserver

Physikalischer oder virtueller Server, auf dem Websites zum Abruf bereitgehalten werden. Der Server liefert die vom Nutzer über einen Browser angeforderten Seiten aus.

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