Permission (Permission = Erlaubnis) Internetmarketing
JA. Ich will!
Konsumenten sind heute nicht mehr bereit, einen weiteren Anstieg der täglichen Werbeflut zu akzeptieren. Der Einbezug des Internets in Werbekampagnen, insbesondere in Form von E-Mail-Marketing, hat die Sensibilität der Kunden bezäglich ihrer Privatsphäre erhöht und damit die Bedeutung des Permission Marketings enorm gesteigert. Die Permission-Marketing-Philosophie (Permission = Erlaubnis) basiert auf dem Einverständnis des Empfängers, nur Werbebotschaften zu erhalten, die er auch wirklich will.
Für die Zielpersonen hat dies den Vorteil, dass sie von ungewünschter Werbung verschont bleiben. Für die Unternehmen wird die Treffsicherheit und Wirksamkeit von Werbeaktionen verbessert. Gerade im Internet haben Kunden heute eine gesteigerte Sensibilität bezüglich ihrer Privatsphäre. Ungewünschte Marketing Newsletter oder Direct E-Mailings werden nicht geöffnet oder landen direkt per Delete-Taste im elektronischen Papierkorb.
Eine der großen Herausforderungen ist es deshalb, die Permission nicht nur zu gewinnen. Sondern diese so zu pflegen, dass sie bestehen bleibt. Im Gegensatz zu klassischen Mailings sind die Produktions- und Versandkosten von E-Mails marginal. Somit ist heute jedermann in der Lage, unerwünschte E-Mails (Spam) in großer Zahl zu versenden.
Immer mehr Unternehmen realisieren jedoch, dass Spamming schädigend wirkt, und verschicken EMail- Werbung nur noch an Empfänger, die ausdrücklich ihr Einverständnis dazu erteilt haben. Noch wichtiger ist Permission übrigens im Fall von Werbebotschaften auf Mobiltelefone, da diese Werbeform die Kunden noch direkter erreicht und Spamming als eigentlicher Übergriff in die Privatsphäre empfunden wird.
Aber beim Permission Marketing geht es nicht nur um Imageschäden für Unternehmen und den Misserfolg von E-Mail-Kampagnen, sondern es gilt auch die Regeln des Datenschutzes einzuhalten. Was in den USA und im europäischen Raum bereits gesetzlich verankert ist.
Ein wesentlicher Faktor, die primäre Permission zu erhalten, liegt darin, dass die potenziellen Empfänger im positiven Sinne schnell erkennen, was sie in Zukunft erwartet – welche Informationen, welche Vorzugsangebote und welcher Mehrwert geboten wird.
Oft wird dieser Prozess schon auf der ersten Stufe mit speziellen Anreizen gefördert, beispielsweise mit einem Wettbewerb, einem Geschenk oder einer gratis zu bekommenden Information. Das E-Mailing ist das ideale Medium für Permission Marketing, da die Versandkosten für das Unternehmen gering sind und das E-Mailing es dem Empfänger besonders einfach macht, sich bei interessanten Angeboten “einzuklicken” und mehr zu erfahren.
Mit Erlaubnis zum Erfolg
Der Erfolg von Permission Marketing begründet sich auf Selbstbestimmung, Glaubwürdigkeit und Service.
1. Selbstbestimmung
Ein wesentlicher Faktor im Permission Marketing liegt in der Selbstbestimmung des Kunden. Durch Opt-In bestimmt er selbst, in welche Mailingliste er sich eintragen möchte und welche Informationen für ihn von Wert sind.
Bei Opt-Out wird ihm in jeder Werbeaktion ermöglicht, sich wieder abzumelden. Immer wichtiger wird auch der mögliche Zugriff auf das eigene gespeicherte Profil. Hier kann der Kunde seine Profildaten, beispielsweise die Adresse, jederzeit selbst anpassen.
2. Glaubwürdigkeit
Wer erfolgreich Permission Marketing betreiben möchte, muss vor allem glaubwürdig sein und so das Vertrauen der Kunden gewinnen. Das bedeutet, dass E-Mail-Adresse und andere persönliche Daten auf keinen Fall in die Hände Dritter gelangen dürfen. Ausnahme: “Der Kunde ist damit einverstanden.”
3. Service
Permission Marketing ist Dialog. Die eingesetzten Prozesse und Services müssen deshalb entsprechend gut funktionieren. Überall wo der Kunde von seiner Seite den Dialog in Gang setzt, sei es per Klick auf einen Angebotslink, per Rückfrage über eine persönliche E-Mail oder Bestellung, erwartet er den entsprechenden Dialogservice vom Unternehmen.
Beispielsweise ein sofortiges Bestätigungsmail schicken. Oder einfach Menschen, die sich um sein Anliegen kümmern. Also E-Mail-Anfragen beantworten, Telefone entgegennehmen usw.









19. Mai 2007
Good blog