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Hermann`s Tipps
Hermann zeigt hier Produkte und Dienstleistungen aus dem Internet und liefert Ideen für erfolgreiches Marketing in einer Sprache, die auch Unternehmer und Inhaber von Kleinbetrieben verstehen. Tauchen Sie ein ins Netz der unbegrenzten Möglichkeiten. Vielleicht liegt ja genau hier die Lösung ...
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Weblogs zeigen Spuren
32 Millionen Amerikanern lesen heute Weblogs und sorgen damit auch weiterhin für den Erfolg dieses Online Tools. Und auch deutsche Unternehmer entdecken zunehmend die Bedeutung von Weblogs als Kommunikations- und Marketing-Tool!
Was sind eigentlich Weblogs?
Anfangs als Online-Tagebücher belächelt, zeigen Weblogs inzwischen ihre Stärken. Der Begriff “Weblog” setzt sich aus den Web und Log zusammmen und wird auch kurz einfach nur als “Blog” bezeichnet.
In Blogs werden chronologisch Texte publiziert, die in vielen Fällen privater Natur sind. Ein Weblog ist so einfach anzulegen wie ein Gratis-E-Mail-Account, ohne Programmierkenntnisse und oftmals kostenlos. Mit Services wie blogger.com oder typpad.net ist man in kurzer Zeit online und kann damit beginnen, seine Gedanken, Meinungen, Erlebnisse im Internet zu publizieren. AdSense Publisher beispielsweise, bekommen dort jede Menge aktueller Informationen zur Online Werbung.
In den USA haben Weblogs Ende der neunziger Jahre ihren Weg in den Markt und damit auch in die Meinungsbildung genommen. In den Vorwahlen zum US-Präsidentschaftswahlkampf konnte der demokratische Kandidat Howard Dean mit seinem “Blog for America” Wahlkampfspenden in Millionenhöhe einsammeln.
Die Vorstände der Top-500-Unternehmen, wie etwa Bob Lutz von General Motors setzen ihr “Corporate-Blog” als PR- und Corporate Communications-Tool ein. Laut einer Studie des Pew Internet & American Life Projects sind Blogs in den USA als Informationsquelle längst Teil des alltäglichen Medienkonsums. 32 Millionen Amerikaner sollen bereits regelmäßig Weblogs lesen.
Jean-Remy von Matt: “Klowände des Internets”
“Du bist Deutschland”, die bisher größte nicht-kommerzielle Werbekampagne der Geschichte, sollte Deutschland aus der Krise helfen. In den vergangenen Monaten hat diese Kampagne zu heftigen Diskussionen in der Bloggerszene geführt und wurde in zahlreichen Weblogs heftigst kritisiert.
Jean-Remy von Matt - mit seiner Agentur Jung von Matt für die Kampagne verantwortlich - lies sich nun unlängst dazu hinreißen, Weblogs in einem interen E-Mail an seine Mitarbeiter als “Klowände des Internets” zu bezeichnen. Weiter bezeichnete er Blogs als “neuen Tiefststand der Meinungsbildung”.
Eine E-Mail, die nicht intern blieb, sondern wiederum seinen Weg in die Blogs nahm. Und von dort in die Medien von Handelsblatt bis Spiegel. Ein Entschuldigungs-Statement des Werbers konnte die Wogen kaum glätten, die Medien sprechen nun von “angekratztem Image” und “PR-GAU”.
Die Weblog-Suchmaschine Technorati listet seitdem Du bist Deutschland als meistgesuchte Worte - nie zuvor hat ein deutscher Begriff das geschafft. Und längst ist die Geschichte auch in den USA bekannt. “Man musste schon immer aufpassen, was man in E-Mails schreibt.
Jetzt aber können Äußerungen auch schnell und leicht publiziert werden”, wird der Weblog-Experte Klaus Eck im Handelblatt zitiert. Er warnt: “Alles, was digital verfasst wird, kann irgendwann ans Tageslicht kommen“; dank privater Weblog-Autoren, die emotionaler und schneller reagieren als klassische Medien.
Da hat der Bursche mal so richtig ins Klo gegriffen!
Die Blogger Szene hat`s gefreut. Und einige andere Herren der Werbebranche sicher auch. Dumm gelaufen. Gibts eigentlich Therapeuten Weblogs, die diesen Typen helfen können
Die Blogszene
Viele Blogger sehen ihren Blog als Teil der vernetzten “Blogszene”, also der Gesamtheit aller Blogs im Internet. Wer einen eigenen Blog betreibt, liest in der Regel auch die Blogs anderer Autoren, setzt Links zu ihnen und tauscht sich in Kommentaren mit anderen Bloggern aus.
Durch ihren hohen Vernetzungsgrad werden die Blogs auch von Suchmaschinen gelistet. Je beliebter deren Inhalte sind, desto mehr Links ziehen sie in der Regel auf sich. Durch die vielen Verweise der Blogs zueinander können sich in manchen Fällen Meldungen in der Blogszene schnell verbreiten und so bis in die Massenmedien fortpflanzen.
Die technischen und finanziellen Hürden beim Anlegen eines Weblogs sind gering. In kurzer Zeit kann jeder mit den “Social Software” genannten Blogging-Services sofort einen Blog erstellen und mit seinen persönlichen Beiträgen fällen.
Auf diese Weise wird der Blogger zum Publizisten und tritt mit seinem individuellen Angebot direkt in die Öffentlichkeit. Blogs erlauben es, eigene Inhalte in bisher ungekannter Weise an andere zu vermitteln - sekundenschnell und weltweit.
Zwei von fünf PR-Managern wollen Weblogs einsetzen
Wie sieht es mit dem Einsatz von Blogs als PR-Tool aus? Die Studie EuroBlog 2006, die erste europaweite Umfrage zur Nutzung von Weblogs in Public Relations, zeigt eine klare Diskrepanz zwischen überzeugten Weblog-Nutzern und Skeptikern: Ein Drittel der Kommunikationsverantwortlichen betreibt ein Weblog oder verfasst regelmäßig Beiträge.
Von einem Viertel aller Befragten wird das neue Medium jedoch vollständig ignoriert. Immerhin 42 Prozent der PR-Manager, die derzeit noch kein Blog betreiben, beabsichtigen dies innerhalb der nächsten 12 Monate zu tun. Die Nutzung von Weblogs wird derzeit vor allem dadurch beschränkt, dass man nicht in der Lage ist, die Kommunikationsinhalte zu kontrollieren, die Blogs in die Kommunikationsstrategie zu integrieren und geeignete Inhalte zu entwickeln.
Studienleiter Philip Young: “Viele glauben, dass das Internet und Social Software dazu führen, dass Public Relations sich von der einseitigen Informationsverbreitung zur Dialogorientierung weiterentwickelt. Unsere Studie belegt jedoch eine beunruhigende Kluft zwischen jenen, die die Herausforderungen und Chancen begeistert aufgreifen und denjenigen, die sich der Bedeutung von Social Software erst noch bewusst werden müssen.”
Fazit: Blogger haben Ihren Platz im Internet gefunden. Durch die Personalisierung und Fokussierung auf ein Thema, bekommen Internetnutzer jede Menge gratis Informationen geliefert. So kann sich selbst der kleinste Unternehmer ein Profil aufbauen, wozu früher tausende von Euros nötig waren. Und im Suchmaschinen-Marketing kommt man ohnehin nicht an Weblogs vorbei. Google hat nicht umsonst den Dienst von blogger.com übernommen.
Dieser Blog wird übrigens mit Wordpress erstellt, für alle die es interessiert. Die Software gibts ebenfalls gratis unter wordpress.de zum downloaden. In diesem Sinne - Happy Blogging… ![]()
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