Endeckt: Die schärfsten Google-Suchbegriffe
Millionen Anfragen beantwortet Google jeden Tag. Nun verrät uns die Suchmaschine, wie häufig User bestimmte Begriffe eingeben. Aber nicht nur das: Der neue Dienst, Google Trends, schlüsselt die Ergebnisse sogar nach Ländern und Städten auf. Man erfährt auch, wo und was genau auf der Welt gerade “in” ist. Bislang rückte der Such-Riese nur Monats- und Jahres-Toplisten heraus.
Zum schmunzeln: Wer sucht was im Internet?
Stars, Sex und Urlaub
Das Experimentieren mit Suchbegriffen auf www.google.de/trends bringt allerlei Erstaunliches und Pikantes hervor. Dass “Sex” weltweit zu den Top-Suchbegriffen zählt, hätte sicher jeder vermutet – aber warum stechen ausgerechnet Surfer aus Ägypten und Indien mit überdurchschnittlich vielen Anfragen hervor? Auch die Suchinteressen deutscher Nutzer geben Stoff zum Schmunzeln. “Fußpilz” scheint ein besonderes Problem in der Region Braunschweig zu sein, und “Brustvergrößerung” interessiert Nürnberger offenbar mehr als Münchner.
Ganz privates Internetmarketing
Aber der Google-Dienst kann noch mehr. Er liefert zu jedem Stichwort eine grafische Zeitachse mit Rekordmarken. So lassen sich interessante Vergleiche anstellen. Angela Merkel ist durchweg gesuchter als Society-Sternchen Tatjana Gsell. Nur als im TV die Doku-Soap “Tatjana und Foffi” startete, stellte das Aschenputtel die Bundeskanzlerin für einige Tage in den Schatten. Alles lässt sich jedoch mit Google Trends nicht überprüfen. Die Datenbank beschränkt sich auf bekanntere Worte. Nach dem Bürgermeister einer Kleinstadt wird man vergeblich Ausschau halten. Es gibt auch keine absoluten Zahlen, sondern nur Kurvendiagramme.
Datensammler für das eigene Internetmarketing
Dafür lässt sich das Suchaufkommen für mehrere Begriffe vergleichen. Es genügt, sie durch Kommas zu trennen. Komplette Namen geben Sie in Anführungszeichen an – und betreiben so Ihre ganz private Marktforschung. Bei allem Spaß, den Google Trends auch bringt, der Dienst zeigt auch, wie fleißig Google Daten sammelt. Die Diagramme reichen zurück bis Mitte 2003. Lokalisieren kann Google Sie übrigens anhand Ihrer IP-Adresse: einer Zahlenfolge, die Informationen über den Knotenpunkt enthält, über den Sie sich ins Netz einwählen.
Wer etwas im Web sucht, geht zu Google. Die erste Adresse unter den Suchmaschinen bietet für das Internetmarketing mehr Möglichkeiten, als die meisten Anwender nutzen. Der Ratgeber stellt Ihnen auch weniger bekannte Google-Dienste vor und sagt, wo Sie sich vor der neugierigen Datensammelmaschine in Acht nehmen sollten.
» Erfolgreich suchen mit Google Teil 1 – Grundlagen
» Erfolgreich suchen mit Google Teil 2 – Die Schlüsselwärter
Thema: Internetmarketing LIVE – Die scharfen Google Suchbegriffe









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