Abseits der Dotcom-Manie und anderer zerbrochener Hoffnungen gibt es eine Hand voll kleiner Internet-Firmen die profitabel wirtschaften und es bis an die Gewinnschwelle und darüber hinaus geschafft haben.
Die Wachstumsraten sind respektabel. Es ist nämlich durchaus möglich, im Internet profitabel zu wirtschaften und gute Geschäfte zu machen. Neben bekannten Namen wie dem Online-Marktplatz Ebay und der Suchmaschine Google ist dies im Internet auch einer Reihe kleinerer Firmen in Deutschland gelungen. Diese Überlebenden der Internet-Depression planen danach, was technisch einfach ist und im Moment gute Profite verspricht. Die Auswahl ist erstaunlich umfangreich.
Unternehmen wie United Internet, zu der das Internetportal GMX, der Technikvertrieb 1&1 sowie Internetwerbevermarktung und Websitebetrieb gehören. Während die Werbevermarktung weiter wenig profitabel scheint, erwirtschaftet United Internet mit unspektakulären, aber profitablen Dienstleistungen wie dem Weiterverkauf von DSL-Anschlüssen der Deutschen Telekom, der Vergabe von Internet-Adressen oder der technischen Betreuung von Websites für Privatleute und kleine Firmen hohe Profite.
Beides lässt sich profitabel erweitern, da die Kosten pro zusätzlichem Nutzer sehr gering sind. Ein ähnliches Modell verfolgt der Karlsruher Konkurrent Web.de. Kern des Wachstums sind auch hier jene Einnahmen, die aus digitalen Gütern stammen, und zwar aus solchen, für die recht hohe Preise gezahlt werden: E-Mail-Postfächer, SMS oder Klingeltöne für Handys. Allein damit wurden in den vergangenen Jahren weltweit mehr als 1 Mrd. $ umgesetzt, wie das Marktforschungsunternehmen Baskerville schätzt.






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