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Hermann`s Tipps
Hermann zeigt hier Produkte und Dienstleistungen aus dem Internet und liefert Ideen für erfolgreiches Marketing in einer Sprache, die auch Unternehmer und Inhaber von Kleinbetrieben verstehen. Tauchen Sie ein ins Netz der unbegrenzten Möglichkeiten. Vielleicht liegt ja genau hier die Lösung ...
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Blake Ross übt Kritik an Google
Firefox Vater Blake Ross übt Kritik an Google
Mit ungewohnt harten Worten hatte sich Firefox-Vater Blake Ross in seinem Blog über Googles Verhalten geäußert. “Google hat mich heute verloren”; schreibt Ross.
Hintergrund
Bei diversen Suchabfragen der Anwender präsentiert Google auf der Ergebnisseite an erster und damit promintenter Stelle so genannte “Tipps”, bei denen die Anwender auf von Google stammende Software und Dienste hingewiesen werden, wie beispielsweise Google Calendar oder Google Picasa.
“Das ist eindeutig schlecht für die Mitbewerber und auch ein schlechtes Zeichen für Google”, urteilt Ross. Es möge zwar sein, dass Konkurrenten ähnliches praktizieren, allerdings hätten diese sich nicht wie Google selbst dazu verpflichtet, immer gegenüber den Anwendern vertrauenswürdig zu sein.
Die “Tipps” seien nicht gut für die Nutzer, weil Google darin Dienste empfehle, die nicht unbedingt zu den besten ihrer Art gehören. Google, so Ross weiter, verfolge die Idee, dass eine demokratische Struktur das Beste im Web an die erste Stelle befördert.
Wenn aber Anwender beispielsweise nach dem Begriff “photo sharing” suchen und ihnen dann Picasa empfohlen wird, dann erhalten sie nicht den für den gewünschten Suchbegriff besten Service an erster Stelle. “Entweder das Unternehmen glaubt nicht an seine eigene Suchtechnologie oder es glaubt nicht, dass seine Produkte gut genug sind, damit sie von selbst an erster Stelle auftauchen”, kritisiert Ross.
Google tue es zwar nicht, aber zumindest theoretisch könnte das Unternehmen diese “Tipps” laut Ross nutzen, um Produkte der Konkurrenz schlecht zu machen. Die Konkurrenz könnte sich dagegen nicht wehren und dafür sorgen, dass ihre Produkte an erster Stelle und vor den Google-Produkten bei den Suchergebnissen gelistet werden.
Andererseits hat Ross aber nichts dagegen, wenn Google seine Produkte per Werbung in den Suchergebnissen anpreist, nur in den Suchergebnissen hätten sie an erster Stelle nichts zu suchen.
Googles Mitarbeiter Matt Cutts, Spezialist im Bereich Suchmaschinen-Optimierung, reagiert in seinem Blog auf die Vorwürfe von Ross und gibt ihm Recht.
Es würde Sinn machen, bei speziellen Suchabfragen die Anwender auf einen besonderen Dienst von Google aufmerksam zu machen. Beispielsweise sei es gut, wenn ein Anwender nach Bildern von einem Gegenstand sucht und ihm dann in den Suchergebnissen der Tipp gegeben wird, die Bildersuche von Google zu verwenden. Auch wenn der Anwender den Begriff “Calendar” eingibt, könnte ein Hinweis auf Googles Calendar erscheinen, der dürfte aber nicht bei zu vielen Suchbegriffen erscheinen.
“Wenn die Entscheidung bei mir läge, dann würde ich diese Tipps ganz entfernen oder sie so weit zurückfahren, so dass sichergestellt ist, dass sie sehr gezielt erscheinen”, schreibt Cutts.
Ob sich hier eine neue Freundschaft entwickelt? “Who knows”…
und…. am 3. Januar schrieb Blake Ross
“Google has removed the tips feature. Perhaps it was always intended as a test; I don`t know the official reason for its removal. In any case, thanks to Matt Cutts and other Googlers who listened and responded to feedback with an open mind, and over the holidays no less.”
Alles wieder gut! Soll wohl soviel bedeuten: “Redet miteinander, dann findet sich immer eine brauchbare Lösung… ![]()
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11. Januar 2007
Zum Thema Google ist bei polylog.tv gerade eine Diskussion gestartet. Wir freuen uns über euer Urteil zum Suchmaschinenriesen.
Herzlichst!