Was ist bei Google Adsense erlaubt

Geschrieben am 9. Januar 2007

Werbung mit Google AdSense – Was genau ist eigentlich erlaubt?

Immer wieder erreichen mich Emails, in dem die Frage auftaucht, was genau und wieviel Anzeigen etc. in meinem eigenen Blog oder auf meiner Website erlaubt ist. Da es ziemlich leicht verdientes Geld ist, sollte man sich genau an die einfachen Regeln halten.

Wieviel Spielraum habe ich für AdSense Anzeigen?

Auf einer Seite:

  • dürfen Sie bis zu drei Anzeigenblöcke platzieren
  • dürfen Sie bis zu zwei Google AdSense-Suchfelder platzieren
  • darf zusätzlich zu den oben genannten Anzeigenblöcken und Suchfeldern ein Link-Block platziert werden. Link-Blöcke werden im Rahmen dieser Programmrichtlinien als “Google-Anzeigen” betrachtet
  • Anzeigen von Google dürfen nicht auf Seiten ohne Content platziert werden
  • Anzeigen und Google-Suchfelder dürfen nicht auf Domain Parking-Websites, Pop-Ups oder Pop-Unders oder in E-Mails platziert werden
  • Anzeigen dürfen nicht auf Seiten gezeigt werden, die gezielt zu Werbezwecken erstellt wurden, unabhängig davon, ob der Content dieser Seiten relevant ist oder nicht
  • anderen Elemente einer Seite dürfen in keiner Weise die Anzeigen verdecken. Die Farben des Anzeigenblocks müssen so gewählt werden, dass alle Anzeigenelemente, inklusive Anzeigentext und URL, sichtbar sind
  • Klicks auf Google-Anzeigen dürfen nicht zum Öffnen eines neuen Browser-Fensters führen

google_011.jpgAuf keinen Fall den AdSense Code ändern oder auf die eigenen Anzeigen klicken!

Der AdSense-Anzeigencode sowie der Code für das Google-Suchfeld und der Code für Empfehlungsschaltflächen (AdSense, AdWords, Firefox etc.) müssen unverändert in Webseiten kopiert werden. Also den Code erstellen und genauso in die Seite einfügen. Fertig.

Wettbewerber Anzeigen und Services

Google erlaubt es nicht, Anzeigen auf der selben Seite zusammen mit anderer Werbung erscheinen zu lassen. Soll bedeuten, Google und beispielsweise Yahoo Anzeigen auf einer Seite geht gar nicht. Allerdings gestattet Google ausdrücklich in seinen Richtlinien, Affiliate-Links oder Anzeigen mit wenig Text.

Was immer es heissen mag – lassen Sie es einfach und nehmen Sie auf Seiten mit Google Werbung keine andere dazu. So sind Sie garantiert auf der sicheren Seite. Und falls der andere Partner ein wirklich interessantes Programm hat, meine Empfehlung: “Erstellen Sie für diesen Partner eine eigene Seite”.

Incentives – Anreize

Ihre Webseiten dürfen keine wie auch immer gearteten Anreize enthalten, die Besucher animieren, auf die Google-Anzeigen zu klicken und dürfen auch keine Aufmerksamkeit auf die Anzeigen lenken.

Beispielsweise darf eine Site keine Ausdrücke wie “Hier klicken”, “Unterstützt uns”, “Besucht folgende Links” oder ähnliches enthalten, die sich auf jede Anzeige unabhängig von deren Content beziehen könnten. Diese Aktivitäten können zu einer künstlichen Steigerung der Kosten der Inserenten führen und sind aus diesem Grunde strikt untersagt.

Wichtig! Klicken Sie niemals – wirklich niemals auf Ihre eigenen Anzeigen. Dies kann zum sofortigen Auschluss aus dem AdSense Programm führen!

Kennzeichnen von Anzeigen

Google-Anzeigen müssen mit “Werbung” oder “Anzeigen” gekennzeichnet werden. Dies beinhaltet auch den Inhalt, der sich direkt über den Anzeigen befindet und der mit den Google-Anzeigen verwechselt oder assoziiert werden könnte.

WIEDERHOLUNG! Verbotene/unzulässige Klicks und Impressionen

Alles, was zu künstlichen Klicks oder Impressionen beisteuert, ist nicht erlaubt. Dazu zählen vor allem: wiederholtes manuelles Klicken, Anreize zum Klicken auf die Anzeigen, Anreize zur Erzeugung von Impressionen, Nutzung automatisierten Klick- und Impressionen-Tools etc.

Google schreibt hierzu: “Bitte beachten Sie, dass Sie keinesfalls auf Ihre eigenen Anzeigen klicken dürfen, da es ansonsten zu einer künstlichen Steigerung der Kosten für Inserenten kommen kann”.

Worauf muss ich noch achten?

Die Links auf der Website müssen funktionieren. Die Webseite muss veröffentlicht, funktionstüchtig und einfach navigierbar sein. Websites müssen angemessen auf Bitten um Unterstützung und Anfragen ihrer Nutzer reagieren.

Zum Abschluss dieses Google AdSense – Was ist erlaubt … noch ein Wort zum Inhalt.

Ihre Website darf keine Inhalte der folgenden Kriterien aufweisen:

  • Übermäßig vulgäre Sprache
  • Gewalt, Rassismus oder Angriffe gegen Personen, Gruppen oder Organisationen
  • Inhalte über illegale Drogen oder pornografisches Material
  • mit Glücksspielen oder Spielkasinos zusammenhängende Inhalte
  • zur Täuschung geeigneten oder manipulativen Content oder Konstruktionen, um die Suchergebnisresultate der Website zu verbessern
  • Verkauf oder Promotion von bestimmten Waffen
  • Verkauf oder Promotion von Bier und hochprozentigem Alkohol
  • Verkauf oder Promotion von Tabak oder Tabak-bezogenen Produkten
  • Verkauf oder Promotion von verschreibungspflichtigen Medikamenten Verkauf oder Promotion von Produkten, die Kopien oder Imitationen von Designer-Waren sind

Halten Sie sich an die einfachen Spielregeln von Google, werden Sie schon nach einiger Zeit ein ansehliches Einkommen erzielen.

Lassen Sie sich diese Einnahmequelle nicht durch faule Tricks und Tipps aus der Hand nehmen. Besser Sie denken öfters zweimal nach – schreiben gute Texte mit leserfreundlichem Inhalt und haben so Freude am Geld verdienen.

Google-Anzeigen

2 Kommentar(e) zu diesem Beitrag

  1. Paul Niemeyer sagt:

    Sehr guter Überblick, danke!

  2. los3r sagt:

    Hallo,
    nette Zusammenstellung. Ich habe dazu eine Frage, wie sieht es mit Videospielen aus, können diese ein Grund für einen Auschluss darstellen?

    Ich schreibe in meinem Blog auch Artikel über PC Spiele, welche ab 18 sind. Als Beispiel wäre Battlefield 3 zu nennen.

    Darf ich auf meiner Seite Adsense Werbung schalten oder nicht?
    Eine eindeutige Antwort konnte ich trotz Suche leider nicht finden.

    Gruß
    los3r

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