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Hermann`s Tipps

Hermann zeigt hier Produkte und Dienstleistungen aus dem Internet und liefert Ideen für erfolgreiches Marketing in einer Sprache, die auch Unternehmer und Inhaber von Kleinbetrieben verstehen. Tauchen Sie ein ins Netz der unbegrenzten Möglichkeiten. Vielleicht liegt ja genau hier die Lösung ...

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Marketing im Internet: vom Massen- zum Gemeinschaft-Marketing

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Ein “Treffpunkt” der Kundenkommunikation kann die Internet Gemeinschaft sein: Interessengruppen, Spielgemeinschaften, geschäftliche Netzwerke, kommentierende Blog-Leserschaften oder die Gemeinschaft eines “Special Interest Podcasts”. Im Internetmarketing dreht sich vieles um diese Bezugspunkte; das ist keine echte Neuheit, bekommt aber durch die Internet-Technik eine völlig neue Bedeutung.

Internet-Präsenz - Ein Ort sich zu präsentieren und experimentieren

Virtuelle Produkte und Dienstleistungen sowie Werbung beispielsweise in Video- und Online-Spielen werden die Markenkommunikation nachhaltig prägen. Das Online-Gaming erobert immer häufiger Anteile und ist einer von vielen Wachstumsmärkten. Wie Prognosen von Bitkom zeigen, wird sich der Umsatz mit Online-Spielen in Deutschland von 110 (2005) auf 500 Millionen Euro (2008) erhöhen.

Beispiel: Im Dezember 2006 tummelten sich bereits über 400.000 Menschen aktiv in Second Life. Die Betreiber von Linden Lab ermutigen Ihre Gemeinschaft dazu, die Cyber-Landschaft als Experimentierfeld für den Unternehmeralltag zu nutzen und Business-Ideen in die Realität zu transferieren. Erste Geschäftsmodelle gibt es, z.B. Designer virtueller Mode, die auch offline getragen werden kann.

Soziales “Netzwerken” ermöglichen Geschäfte

Unternehmen wie der Vernetzungsdienstleister OpenBC (heute: XING), ein Vorzeige-Start-up des Web 2.0, hat über die elektronisch organisierte Kontaktpflege einen hohen Wert für seine Mitglieder: Konkrete Kontakte sind bereits das halbe Geschäft.

Beispiel: Das Web-2.0-Unternehmen FON vernetzt WLAN-Zugänge, indem es Internet-User dazu ermuntert, ihren Breitbandzugang als FON-Hotspot freizuschalten, damit andere “FONeros” darauf zugreifen können. Movimento FON ist ein Prachtexemplar für Mikroökonomie, denn in der Community läßt sich prima Geld verdienen. Sicher kein Feld für Sicherheitsfanatiker. Aber Menschen die gern teilen, können hier Ihre Interessen frei ausleben. Und die Investorengruppe liest sich wie das Who-is-Who der Internetwelt. ;-)

Lokales Marketing - vom Netz direkt ins Geschäft

Der Hinweis auf das, was vor der Haustüre zu erreichen ist, zeigt, dass der Computer ein echtes Globalisierungsmedium ist. Google local hat in Verbindung mit der digitalen Kartenoberfläche von Google Maps bereits gezeigt, wie das Geo-Marketing der Zukunft aussehen kann: Es gilt, den Internetnutzer in die Fußgängerzone oder den Buchhändler um die Ecke zurückzulotsen.

Denn die zunehmende Virtualisierung von Beziehungen setzt Bedürfnisse des “das will ich jetzt haben oder da will ich jetzt hin Mentalität” frei. Lokale Portale werden damit vor allem für ortsansässige Dienstleister und Einzelhändler interessant.

Beispiel: Empfehlungsplattformen wie der Web-2.0-Ableger


Qype - das beste deiner Stadt
bauen eine Brücke zwischen On- und Offline-Welt. Die Mitglieder bewerten die Freizeit-Angebote ihrer Stadt und reagieren schon mal recht heftig, wenn Betreiber von Restaurants und Kneipen Eigenlob in der Gemeinschft verbreiten. Qype plant deshalb, die Selbstdarstellung von Unternehmen künftig mit erweitertem Umfang kostenpflichtig zu machen. Warum nicht? Nur, welcher Unternehmer der von seiner Idee überzeugt ist, redet schlecht darüber. Warum auch? Selbstdarstellung gehört nun einmal zum Handwerkszeug eines Unternehmers. Ob hier der Neid eine Rolle spielt? Ich weiss es nicht. Vielleicht hat ja die Gemeinschaft eine Antwort dafür? :-)

Geschäftlich Bloggen

Authentizität und Vertrauen lassen sich besonders gut im konkreten Dialog mit Kunden herstellen. Das kommunikative Hörspiel, das über Weblogs entfacht werden kann, hat schon so manchem Unternehmen einen warmen Winter und anderen eine kalten Sommer beschert. (JungvanMatt, Kryptonite und Jamba können ein Lied davon singen).

Beispiel: “Der Walther”, eine Kelterei aus Dresden, bloggt seit Beginn 2006 und hat über regional interessante “Heiße Eisen”-Themen die Aufmerksamkeit der Region bekommen. Neben dem allgemeinen Gesundheitstrend profitiert das Unternehmen mit dem Saft-Blog konkret von den neuen Kommunikationskanälen. Regionalität und Internetmarketing gehen hier eine praktische Verbindung ein. Ein Fitness-Trainer würde euch jetzt vielleicht empfehlen: “Bewegung hält gesund” die Walthers empfehlen gern: “Trinkt mehr Obst” und wir empfehlen euch: “Nutzt die zahlreichen Marketing Möglichkeiten im Internet.

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