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Österreicher fordert Zerschlagung von Google

Es geht einem Österreicher darum, dass Google suchwüchtig alles speichert, was dem Crawler (so nennen sich die Dinger, die eure Daten sammeln) in die Finger kommt.

Da kommen einem sofort zwei Fragen in den Sinn. Ist das überhaupt so richtig? Gibt es eine Lösung, um bestimmte Dateien oder eine ganze Webpräsenz vor Google zu verstecken?

Das jemand seine Webpräsenz vor Google verstecken will, kann ich zwar nicht nachvollziehen. Aber es gibt Lösungen, wie Sie Google von Ihrer Seite fernhalten.

Der Artikel über Google beginnt folgendermassen:

Österreicher fodert die Zerschlagung von Google… so steht es im Artikel “Studie: Google bedroht die Menschheit” bei T-Online.

Das ist kein Scherz. T-Online meldet, dass dieser Österreicher eine Studie vorgelegt hat, in der er die Zerschlagung von Google fordert.

Google bedroht die Menschheit - und sollte deshalb zerschlagen werden. Zu diesem drastischen Schluss kommt eine Studie der Universität Graz. Der IT-Pionier Hermann Maurer hat im Auftrag des österreichischen Infrastrukturministerium Chancen und Gefahren durch große Suchmaschinen untersucht.

In der Studie warnt er vor einer Verzerrung der Realität, die Google durch sein monopolistisches Verhalten hervorrufe.

Insbesondere der globale Finanzmarkt sei bedroht durch das “beinahe universelle Wissen” des Suchmaschinenprimus. Die EU-Kommission müsse reagieren und Googles “Monopol als Suchmaschine brechen”.

He?? Da muss man schon zweimal lesen, um das zu verstehen. Hat einer den Satz verstanden? Also ich nicht. Wäre jetzt gerade April, dann könnte darüber herzhaft gelacht werden. Doch es ist Weihnachten und da sind wir einfach tolerant.

Der Staat muss eingreifen

Maurer plädiert für einen staatlich regulierten Suchmaschinenbereich. Hier sei die EU-Kommission gefragt, die Googles Monopol aufbrechen könne. Kartellrechtliche Maßnahmen auf allen Ebenen seien ein Schritt im Kampf gegen die Dominanz des Unternehmens.

Als Google-Alternative sieht der Informatik-Professor einen staatlich geförderten Suchmaschinenmarkt, der eine Vielzahl spezialisierter Suchmaschinen beinhalten sollte. Betrieben würden dieses von gemeinnützigen Organisationen wie Universitäten oder Regierungseinrichtungen, die einer öffentlichen Kontrolle unterliegen. Dem freien Markt müsse der für die Wissensgesellschaft so sensible Bereich entzogen werden.

Hört sich stark nach etwas an, dass vor nicht all zu langer Zeit gefallen ist. Staatlich, zentralistischer Staatsapparat mit Überwachungsfunktion. Stop! Da war doch was in der Vergangenheit. Nun gut, wir leben nicht alle im Osten oder Berlin und den gleichen Horizont haben anscheinend auch nicht alle. Doch jetzt wird`s dramatisch.

Google soll geteilt werden

Die Studie zeigt klare Gründe für eine Zerschlagung Googles auf: Das Unternehmen greife in die Privatsphäre von Computer-Nutzern ein und entwickle sich immer mehr zu einem Datenkraken, dem der Schutz der Privatsphäre nichts bedeute. “Jeder, der die Situation betrachtet, muss sich dessen bewusst sein, dass Google in noch nie dagewesener Art Macht angehäuft hat und damit unsere Gesellschaft in Gefahr bringt”, sagte Maurer gegenüber der österreichischen Nachrichtenagentur APA.

Aja. Werden Sie eigentlich gezwungen, Google als Suchmaschine zu benutzen? Also ich mach das freiwillig. Naja meistens jedenfalls. Bis die Kinder oder Enkelkinder kommen und ganz selbstlos Forderungen stellen. ;-)

Das Unternehmen solle in klar getrennte Firmen aufgeteilt werden, um seine überbordende Sammel-Leidenschaft für Nutzer-Daten künftig zu unterbinden.

Spannendes Wort “überborden” nicht wahr. Hier kann man nur sagen: “Wer keine Ahnung hat, der sollte einfach schweigen. Manchmal ist das einfach die bessere Wahl. Wozu gibt es denn eine robots.txt. Genau dafür und Google hält sich an die Anweisungen punktgenau.

Was Österreicher mit möglichen paranoiden Wahnvorstellungen so alles anrichten können, dass wissen wahrscheinlich die meisten Deutschen nicht erst seit 1945.

Aber es wäre kein Baumgartner Artikel, wenn man nicht auch daraus Nutzen ziehen könnte. :-)

Google macht einen super Job. Die Wettbewerber sind nicht erst jetzt dazu aufgerufen, im fairen Kampf um die Spitzenposition Google Paroli zu bieten. Aber bitte, ohne staatliche Eingreif- oder Regulierungsmaßnahmen. Die gibts nun wirklich zu genüge.

Google liefert im Augenblick mit die besten Services und Suchergebnisse. Das ist keine schweigende Aufforderung an euch, diese Meinung sofort zu teilen. Es ist das Ergebnis von kontinuierlicher Arbeit und kundenorientierten Produkten.

Das Google Pack , blogger.com , Youtube Video Distribution und AdSense . Nicht zu vergessen die besten Pferde im Stall von Google - die Suchergebnisse und AdWords. AdWords, das sind Text-Anzeigen die in tausenden von Webseiten zu Ergebnissen führen. Täglich liefern diese Unternehmen neue Kunden.

Die Lösung - robots.txt

Es gibt einen einfachen Trick, wie Sie Google davon abhalten, Daten zu sammeln. Man teilt es Google in der robots.txt einfach mit.

Was ist eine robots.txt und was macht diese?

Nach der Übereinkunft des Robots-Exclusion-Standard-Protokolls liest ein Webcrawler (Robot) beim Auffinden einer Webseite zuerst die Datei robots.txt (kleingeschrieben) im Stammverzeichnis (Root) einer Domain. In dieser Datei kann festgelegt werden, ob und wie die Webseite von einem Webcrawler besucht werden darf. Website-Betreiber haben so die Möglichkeit, ausgesuchte Bereiche ihrer Webpräsenz für (bestimmte) Suchmaschinen zu sperren.

BEISPIEL einer robots.txt Datei

# robots.txt für deineseite.de
# Diese Webcrawler schließe ich aus
User-agent: googlebot (Das ist der Name des Google Crawlers)
Disallow: /
# Diese Verzeichnisse/Dateien sollen nicht durchsucht werden
User-agent: *
Disallow: /default.html
Disallow: /Temp/ # diese Inhalte verschwinden bald
Disallow: /persoenlich/familie/namen.html

Mit den folgenden Befehlen wird die komplette Webpräsenz vor einer Indexierung durch Webcrawler gesperrt.

User-agent: *
Disallow: /

Und wo genau soll jetzt noch die Gefahr bestehen? Google hält sich sehr genau an die Anweisungen. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Aber ob sich Wissenschaftler, Staatsmänner oder andere Österreicher an die einfachen Anweisungen in der robots.txt halten?

Nun, darüber darf gern spekuliert werden. Wer Worte wie “brechen”, “zerschlagen” in den Mund nimmt, bei dem liegen sicher noch ganz andere Dinge im Keller. Das Medallion, dass dem betreffenden Herrn um den als hängt, lässt einem persönlich noch auf ganz andere Gedanken kommen. Aber das wäre alles rein subjektiv spekulativ zurück schlagend. ;-)

Die ultimative Lösung für alle, die sich vor Google fürchten wäre folgende. Computer ausschalten, Stecker ziehn und nie wieder anschalten. Doch auch dazu braucht es Menschen, die nach freien Willen entscheiden können.

Die bessere Alternative ist vielleicht diese. Ich hole mir soviele Informationen zu diesem Thema wie möglich und nutze die vorhandenen Möglichkeiten. Eine davon haben Sie ja gerade frei Haus geliefert bekommen. :-D

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